Leben ist mehr...


Frühstück als Dankeschön von der Geschäftsführung

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt ein Sprichwort. Das gilt erst recht in diesen Zeiten. Die Geschäftsführung des Christophoruswerkes hat sich deshalb entschlossen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den verschiedenen Standorten des Werkes immer donnerstags ein Frühstück auszugeben. Diesmal lagen die Vorbereitungen beim Team vom Tegut… Lädchen in Dachwig (Bild) . Das Lädchen wird, so wie ein weiteres in Marbach, vom Inklusionsbetrieb, der Christophorus Dienstleistungen gGmbH Erfurt, betrieben. Diese Geschäfte sind mehr als eine Möglichkeit, einzukaufen: Menschen mit Einschränkungen erhalten dort einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz oder die Möglichkeit für Praktika. Geboten werden auch sogenannte Außenarbeitsplätze. Diese befinden sich außerhalb einer Werkstatt für behinderte Menschen. „Wir sind jetzt ganz besonders auf Zusammenhalt und Solidarität im Christophoruswerk angewiesen“, sagt Andreas Otto, der Geschäftsführer des Inklusionsbetriebes. „Das Frühstück soll eine kleine Anerkennung für das außergewöhnliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein.“

Wenn alles anders ist: Gemeinsam musizieren hilft

„Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht“, wusste schon Martin Luther. Fröhlich sein in Zeiten der Corona-Krise, trotz Ausgangsbeschränkungen, Ungewissheit und veränderten Abläufen, wie soll das gehen? Wir alle sind in diesen Tagen vor große Herausforderungen gestellt, ganz besonders jedoch die Menschen mit Behinderung, die wegen der veränderten Abläufe ein Stück weit aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden. Sie werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Wohnhäusern des Werkes mit großem Engagement und Kreativität betreut. Im St. Josef-Haus des Christophoruswerkes in Gotha wird jedenfalls auf die heilenden Kräfte der Musik gesetzt. Musiklehrer Klaus Schindler von der Christophorus-Schule sorgte am E-Piano für die richtige Tonlage, Heidi Brückner und Michael Kraitzky unterstützten ihn. Und siehe da, die Freude war groß, auch bei den Zuhörerinnen und Zuhörern in dem Wohnhaus.

Frauen nähen Gesichtsmasken als Zeichen der Fürsorge

Schutzmasken sind in Zeiten der Corona-Pandemie ein begehrtes, jedoch rares Gut. Krankenhäuser, Altenheime und Apotheken sowie viele andere Einrichtungen warten dringend darauf. Auch im Christophoruswerk ist der Bedarf groß. 150 einfache Gesichtsmasken, die allerdings nicht vor dem Virus schützen, wurden jetzt in der Frauentagesstätte des Christophoruswerkes genäht und bereits verteilt.  Eva Maria Lorenz-Ludwig und Anja Karls (Bild) fanden eine Anleitung dafür im Internet. Jetzt freuen sich die Kolleginnen und Kollegen im  Pflegedienst, im Betreuten Wohnen und in den Besonderen Wohnformen über diese Unterstützung, die sie aus Rücksicht auf andere tragen. In den genannten Bereichen werden die Menschen unter hohem Einsatz von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  weiter betreut – auch wenn die Pandemie auch hier für Einschränkungen sorgt. Die Mitarbeiterinnen der Frauentagesstätte sind wenigstens ein Mal  täglich mit fast allen Klientinnen  in  Kontakt – wenn auch nur am Telefon.