Leben ist mehr...


Wenn alles anders ist: Gemeinsam musizieren hilft

„Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht“, wusste schon Martin Luther. Fröhlich sein in Zeiten der Corona-Krise, trotz Ausgangsbeschränkungen, Ungewissheit und veränderten Abläufen, wie soll das gehen? Wir alle sind in diesen Tagen vor große Herausforderungen gestellt, ganz besonders jedoch die Menschen mit Behinderung, die wegen der veränderten Abläufe ein Stück weit aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden. Sie werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Wohnhäusern des Werkes mit großem Engagement und Kreativität betreut. Im St. Josef-Haus des Christophoruswerkes in Gotha wird jedenfalls auf die heilenden Kräfte der Musik gesetzt. Musiklehrer Klaus Schindler von der Christophorus-Schule sorgte am E-Piano für die richtige Tonlage, Heidi Brückner und Michael Kraitzky unterstützten ihn. Und siehe da, die Freude war groß, auch bei den Zuhörerinnen und Zuhörern in dem Wohnhaus.

Frauen nähen Gesichtsmasken als Zeichen der Fürsorge

Schutzmasken sind in Zeiten der Corona-Pandemie ein begehrtes, jedoch rares Gut. Krankenhäuser, Altenheime und Apotheken sowie viele andere Einrichtungen warten dringend darauf. Auch im Christophoruswerk ist der Bedarf groß. 150 einfache Gesichtsmasken, die allerdings nicht vor dem Virus schützen, wurden jetzt in der Frauentagesstätte des Christophoruswerkes genäht und bereits verteilt.  Eva Maria Lorenz-Ludwig und Anja Karls (Bild) fanden eine Anleitung dafür im Internet. Jetzt freuen sich die Kolleginnen und Kollegen im  Pflegedienst, im Betreuten Wohnen und in den Besonderen Wohnformen über diese Unterstützung, die sie aus Rücksicht auf andere tragen. In den genannten Bereichen werden die Menschen unter hohem Einsatz von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  weiter betreut – auch wenn die Pandemie auch hier für Einschränkungen sorgt. Die Mitarbeiterinnen der Frauentagesstätte sind wenigstens ein Mal  täglich mit fast allen Klientinnen  in  Kontakt – wenn auch nur am Telefon.

Dankeschön vom Aufsichtsrat in schweren Zeiten

Sag es mit Blumen – und zaubere anderen ein Lächeln ins Gesicht!  Dr. Martin Remus, der Aufsichtsratsvorsitzende des Christophoruswerkes Erfurt, kam heute mit einem Korb voller Osterglocken und Süßigkeiten in die Verwaltung des Werkes in der Allerheiligenstraße, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz zu danken! Marlen Kühm, Assistentin der Geschäftsführung, freute sich über diese Aufmerksamkeit und aufmunternde Worte von Martin Remus.  Wie überall, wird derzeit auch im Christophoruswerk unter erschwerten Bedingungen, aber dennoch  mit hohem Einsatz gearbeitet.  Engagement und Herzblut sind derzeit nicht nur in der Verwaltung, sondern z. B. auch in den Wohnhäusern, im Kinder- und Jugendheim und in den tegut… Lädchen in Marbach und Dachwig gefragt.