Leben ist mehr...

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Unterwegs für das Christophoruswerk: Unsere radelnde Diakonin

Das Christophoruswerk Erfurt hat ein neue Beauftragte für das geistliche Leben: Für zwei Jahre wird Dörte Tischoff die Vertretung von Marie-Luise Nikolaev übernehmen, die derzeit in Elternzeit ist. Viele kennen Dörte Tischoff vor allem radelnd: Das Fahrrad ist für sie, wenn sie für das Werk unterwegs ist, ihr wichtigstes Fortbewegungsmittel. Für ihre neue Aufgabe bringt Dörte Tischoff, die bislang in den Förderbereichen am Ringelberg und am Anger tätig war, beste Voraussetzungen mit: Sie ist nicht nur Erzieherin mit sonderpädagogischem Schwerpunkt, sondern verfügt auch über einen zweiten Berufsabschluss als Diakonin. „Glauben ist wie das Atmen und vollzieht sich für mich hauptsächlich in der Begegnung und in der Gemeinschaft mit Menschen“, sagt sie. „Wo Leben geteilt und gestaltet wird, beim Zuhören und in den Arm nehmen, beim Singen und Musizieren, beim Streiten und Versöhnen, da ist für mich Glauben“, sagt sie. Und ergänzt mit Blick auf die diesjährige Jahreslosung: „Mich einlassen auf das was kommt und Vertrauen wagen, trotz meiner Unsicherheit, meiner Zweifel und meiner Ängste - das lerne ich jeden Tag von den Klientinnen und Klienten. Sie sind mir zu Lehrmeistern geworden, was Glauben und auch was Leben betrifft.“ Fakt ist, dass Dörte Tischoffs Fahrrad in den kommenden beiden Jahren nur selten in der Ecke stehen wird: Denn als Beauftragte für das geistliche Leben ist sie ein gerne gesehener Gast in den verschiedenen Häusern des Christophoruswerkes. Wir wünschen allseits frohes Vorankommen!

Streich-Quintett vom Theater Erfurt gastierte im Hof des Christophorus-Hauses

Balsam für die Seelen der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Wohnhauses in Erfurt-Hochheim mit Klängen von Tschaikowski und Felix Mendelssohn Bartholdy: Ein Streich-Quintett vom Theater Erfurt spielte sich mit einem Mini-Konzert im Hof des Hauses in die Herzen der Zuhörer.  Seit 13. März finden im Theater Erfurt wegen der Corona-Pandemie keine regulären Vorstellungen mehr statt; der Betrieb läuft auf Sparflamme. Das ist nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Musikerinnen und Musiker hart. Umso schöner, dass es auch dort, im Theater, unkonventionelle Ideen gibt, Menschen in diesen schwierigen Zeiten Freude zu schenken. Zum Beispiel mit Konzerten vor Altenheimen und Einrichtungen für Behinderte. Ein solches fand jetzt in Erfurt-Hochheim statt, sehr zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden. Herzlichen Dank dafür!

Ganz viel Leben: Christophoruswerk ist jetzt bei Facebook

„Leben ist mehr“ – nach diesem Motto arbeiten und leben wir im Christophoruswerk Erfurt. Jeden Tag passiert eine Menge in unseren Häusern: es wird gearbeitet, gelernt, gefeiert, gelacht und gesungen und manchmal auch gestritten. Manche Tage sind leicht, andere weniger – die Corona-Krise zeigt uns, dass das Leben voller Überraschungen steckt und nicht immer planbar ist. Eines allerdings ist unverrückbar: Zusammen ist man weniger allein, das Leben macht viel mehr Spaß mit anderen Menschen. Das lernen wir gerade in dieser herausfordernden Zeit. Deshalb möchten wir möglichst viele Menschen am Leben im Christophoruswerk teilhaben lassen – dank der Sozialen Medien ist dies problemlos möglich! Heute ist ein Tag der Freude, schrittweise öffnen wir unsere Werkstätten. Wir starten mit ein paar Bildern von der Eröffnung unserer Werkstatt in der Walter-Gropius-Straße. Schauen Sie mal vorbei! 
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