Leben ist mehr...


Dein Leben ist reich: Zehn Erstklässler in der Christophorus-Schule begrüßt

„Komm herein und nimm dir Zeit für dich, komm herein und wir begrüßen dich.“ So lauten die ersten Zeilen des Willkommens-Liedes, zu dem Dr. Martin Degner, der Schulleiter der Christophorus-Schule Erfurt, am Montag 10 neue Schülerinnen und Schüler begrüßte. Jedes Kind wurde vom Schulleiter persönlich durch eine symbolische Eingangstür aus Holz geführt, hinter der das Pädagogenteam das jeweilige Kind mit seiner Zuckertüte willkommen hieß. Erstaunen, Neugier und Begeisterung – in den Gesichtern der Erstklässler, die ab jetzt in der Schule unterrichtet werden, spiegelte sich ein Mix aus großen Emotionen wider. So wie auch in denen von Eltern, Geschwistern und Verwandten, die eigens aus diesem Anlass in die Schule gekommen waren.
Schulleiter und Sportlehrer Dr. Martin Degner verglich die Phase vor dem Schulstart mit dem sich steigernden Tempo beim Anlauf zum Weitsprung und freute sich, dass nun alle Schülerinnen und Schüler sicher zum Schulanfang gelandet sind. Sie können nun in einer Schule lernen, in der Behinderung nicht als Hemmnis, sondern als Zeugnis für die Einzigartigkeit eines jeden Lebens begriffen wird. „Denn dein Leben ist so reich, achte darauf“, heißt es in dem oben erwähnten Lied weiter.

Auch bei Hitze: Brandschutzübungen sind Pflicht

Mitarbeiter bei der Löschübung

Die Sommerhitze per Feuerlöscher bekämpfen? Schön wär’s in diesen heißen Tagen.
Dann allerdings lieber mit einer ordentlichen Portion kühlem Wasser aus dem Schlauch. Einen Schlauch gab es bei der kürzlich absolvierten Brandschutzübung des Bereichs Garten- und Landschaftspflege in Bischleben zwar nicht. Gelöscht wurde trotzdem – und zwar mit einem Feuerlöscher auf dem Betriebsgelände der Gartengruppe in Erfurt-Bischleben. Möglich machte diese Brandschutzübung die Firma „Minimax“, die dafür extra mit einem Löschmobil anrückte. Der Hintergrund ist ein ernster: Auch im Christophoruswerk sind regelmäßige Brandschutzübungen Pflicht, erläutert Ulrike Hufnagl, Leiterin des Bereichs Garten- und Landschaftspflege im Christophoruswerk. Und außerdem: Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, mal einen echten Feuerlöscher in Gang zu setzen!

Junge Rotarier lassen Bienenhotels im Christophoruswerk Erfurt bauen

Nicht nur Menschen, auch Bienen haben gerne ein Zuhause. Sogenannte „Bienenhotels“, deren „Etagen“ aus Holz, Stroh und sogar Lehm bestehen,  sind in Gärten, auf Streuobstwiesen und in Parks zu finden. Derzeit werden solche Bienenhotels in einer Werkstatt des Christophoruswerkes im Zentrum von Erfurt gebaut. Auftraggeber und Finanziers sind die jungen Rotarierer („Rotaract“) aus Erfurt. Die jungen Leute haben sich nach eigener Aussage ganz bewusst dafür entschieden, die Bienenhotels im Christophoruswerk Erfurt bauen zu lassen. Denn sie wollen nicht nur sozial, sondern auch nachhaltig sein, weshalb sie vor allem auf die lokale Wirksamkeit ihrer Projekte setzen. Vorerst werden 20 solcher Bienenhotels im Wert von 500 Euro in der Werkstatt des Christophoruswerkes gebaut, weitere könnten folgen.  Sie werden dann in Erfurt und im Umland von den Rotaract-Mitgliedern kostenlos verteilt. Hergestellt werden die Bienenhotels  von Männern mit psychischen Beeinträchtigungen. Sie können in der kleinen, gut ausgestatteten Holzwerkswerkstatt in der Tagesstätte in der Michaelisstraße einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen.
Es ist eine anspruchsvolle Arbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt, berichtet Andreas Mechler, der das Projekt „Bienenhotel“ in der Werkstatt betreut. Nach eingehender Beratung durch externe Bienenexperten und einer langen Phase des Tüftelns kann nun sichergestellt werden, dass die Baumaterialien passen und sich die Bienen beispielweise beim Einfliegen in ihr Hotel nicht verletzen. Zudem musste bei der Planung darauf geachtet werden, dass sich keine ungebetenen Gäste wie beispielweise Vögel Zugang zur Bienenherberge verschaffen.


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