Leben ist mehr...

Saubere Sache: Der MP in der Wäscherei

Waschen, bügeln, fertig:  Viele namhafte Thüringer Firmen, aber auch Privatpersonen  lassen ihre Oberhemden regelmäßig  in der modernen Wäscherei des Christophoruswerkes Erfurt am Ringelberg reinigen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow  informierte sich am Dienstag vor Ort, direkt in der Wäscherei,  bei Hauswirtschaftsleiterin Oktavia Köllner (neben Ramelow) und ihren Kollegen  über deren  umfangreiches Aufgabengebiet. Dies umfasst nicht nur die Reinigung von Arbeitsbekleidung und medizinischer Wäsche, sondern auch die von Tischdecken, Bettwäsche und vielem mehr. Begleitet wurde Ramelow von Thüringens Arbeitsministerin Heike Werner sowie den Vertretern sämtlicher Spitzenverbände, die in der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen organisiert sind.  Hierzu zählen u.a. die Diakonie, das DRK, die Caritas und die AWO. Die Vertreter der Verbände  hatten sich am Dienstag mit Mitgliedern der  Landesregierung zu einer Tagung in den Werkstätten des Christophoruswerkes am Ringelberg getroffen.

Werkstatt-Beschäftigte übergeben Resolution

„Kompetenzzentren für Inklusion“ und „Brückenbauer in ein selbstbestimmtes Leben“ - so nennt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Mitte März hatte der Ministerpräsident die Werkstatt des Christophoruswerkes  in der Leipziger Straße in Erfurt besucht und sich dort über die vielfältigen Arbeitsfelder informiert. Denn Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind längst keine „Bastelbuden“ mehr, sondern oft gut geführte, erfolgreiche Wirtschaftsunternehmen. Zurzeit gibt es viele Fragen zur Zukunft dieser Werkstätten: Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und eine damit verbundene verstärkte Inklusion auf ganz verschiedenen Ebenen verursachen auch Angst und Verunsicherung. Nicht wenige Beschäftigte  im Christophoruswerk fürchten sogar um den Bestand der Werkstätten. Nancy Frind und Torsten Glaßer vom Werkstattrat übergaben dem Ministerpräsidenten deshalb eine Resolution. Darin sprechen sich die Beschäftigten des CWE für den Erhalt ihrer Werkstätten aus.
Ramelow zeigte sich beeindruckt von so viel Engagement: „Dass wir dabei noch längst nicht am Ziel sind, das viel zu tun ist und noch immer sehr viele Menschen mit Behinderungen gänzlich von Teilhabe am Erwerbsleben ausgeschlossen sind, das ist mir bewusst und das haben auch die Mitglieder des Werkstattrates deutlich gemacht“, sagte er .

Ein „St. Josef Tag“ mal ganz anders

Eigentlich ist ein Ausflug seit vielen Jahren fester Bestandteil des St. Josef Tages im gleichnamigen Wohnhaus des Christophoruswerkes  in Gotha. Diesmal musste der Ausflug krankheitsbedingt ausfallen. Kein Problem für die Bewohner des Hauses, die begeistert mit dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar" in diesen besonderen Tag starteten. Er war zuvor mit einer Andacht von Frau Schäfer, der Gemeindereferentin von St. Bonifatius, eröffnet worden. Danach wurde gesungen, getrommelt und gespielt, bis es dann die erste Bratwurst dieses Jahr gab. Wer einen Film schauen wollte, konnte dies im Heimkino tun. Auch wenn es mal keine große Reise gab: Man merkte den Bewohnern an,  dass es schön ist, diesen Tag auch mal „Zuhause“ - ohne Zeitdruck, Termine und Ortswechsel  -zu begehen.


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ich stimme zu!