caritas logo diakonie logo

Wohn- und Übergangswohnheim

 

Das Christophorus-Haus in Erfurt Hochheim

 

das Christophorushaus

Bischlebener Straße 10 | 99094 Erfurt
Ansprechpartner: Christiane Schwedler
Telefon: 0361-60 05 460
Fax: 0361-60 05 461
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Fachbereich Sozialpsychiatrie
Fachbereichsleitung: Andreas Pawella
Am Hügel 14a, 99084 Erfurt
Telefon: 0361-60 05 092
Fax: 0361-60 05 093
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

Zielgruppe: Erwachsene Menschen mit psychischer Erkrankung


Angebot

Im Christophorus-Haus wohnen derzeit 30 Menschen im Alter zwischen 27 und 72 Jahren. Die Aufnahme ist ab dem vollendeten 18. Lebensjahr möglich. Das gegenwärtige Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre.

Das Christophorus-Haus ist ein Wohn- und Übergangswohnheim für Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung. Es soll vor allem den Mitmenschen ein Zuhause bieten, die mit ihrer Krankheit nicht in einem eigenen Haushalt leben können, aber auch nicht dauerhaft in einem Krankenhaus untergebracht sein müssen.

Ein durch professionelle Betreuerinnen und Betreuer begleiteter Alltag und das Leben in einer Gemeinschaft kann manche Probleme auffangen oder mindern. Verbindlichkeit im Heimleben und eine verlässliche äußere Tagesstruktur sollen helfen, die innere Stabilität wieder zu gewinnen.

Um dies zu erreichen, wird mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Förderplan erarbeitet, der kleine – aber realistische – Erfolge in der Alltagspraxis anstrebt. Nach einem halben Jahr wird wieder geschaut, ob weitere Ziele gesteckt werden können.
Wo und mit welcher konkreten Zielstellung auch immer gefördert wird, geschieht dies vor dem Hintergrund der Entwicklung einer möglichst weitgehenden Selbstbestimmtheit, die die Grundlage für eine weitergehende unabhängige Lebensgestaltung bilden soll.

Entscheidenden Wert gewinnt unsere Arbeit durch die Verankerung im christlichen Menschenbild. Hieraus leitet sich die unverlierbare Würde des Einzelnen und das Miteinander in einem dialogischen, partnerschaftlichen Du ab.

Wie im durchschnittlichen Leben in einer eigenen Wohnung finden auch bei uns Arbeit und Freizeit besondere Beachtung. Mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner des Christophorus-Hauses besucht tagsüber eine der Werkstätten oder die Tagesstätte des Christophoruswerkes Erfurt. Das dient nicht nur dem Hinzuverdienst, sondern auch der Teilnahme am Leben in der Gesellschaft.

In der Freizeit werden Vorlieben und Hobbys gepflegt. Typische Freizeitangebote sind daher sportliche Betätigung wie Tischtennis oder Schwimmen. Aber auch Schach, Kochen, Backen, Kreatives Gestalten, Malen und Musizieren gehören zu den geförderten Freizeitaktivitäten.

Um aus seinem Alltag einmal entlassen zu werden, sich und die anderen auch ganz anders zu erleben, gibt es jährlich mehrere Urlaubsangebote. Dabei sind neben neuen Zielen auch bereits besuchte Orte, an die manch eine(r) zur Erholung gern wieder zurückkehrt. Im Freizeitbereich werden sowohl die Alltagskompetenzen trainiert, als auch einfach das Leben genossen.
So nehmen manche Bewohnerinnen und Bewohner, einzeln oder mit einer Gruppe gern am kulturellen Leben der Stadt teil. Der Besuch von Festen und Feiern in Erfurt gehören so dazu, wie auch das Miterleben des Alltags der Stadt. Auch hier haben gezielte Betreuung und Förderung ihren Platz, wenn auch mit einem ganz dafür abgestimmten pädagogischen Ansatz.

Ziel des Christophorus-Hauses ist die Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner. Der Weg ist die Teilhabe an dem was die Gesellschaft als ihre Normalität erfährt. Hierin liegt ein Faktor für Gesundung.

Manch eine(r) erreicht dann wieder die frühere Stabilität und kann in eine eigene Wohnung ziehen. Hier wird er/sie bei Bedarf von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ambulant Betreuten Wohnens des Christophoruswerkes Erfurt weiter begleitet.

certi