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Neuer Schulleiter begrüßt Schulanfänger an Christophorus-Schule

schulleiterAnders als an anderen Schulen wurden bereits am heutigen Donnerstagvormittag sechs Schulanfängerinnen und Schulanfänger, fünf Jungen und ein Mädchen, in die Erfurter Christophorus-Schule eingeführt. Begrüßt wurden sie im Rahmen einer Feierstunde von Lehrerin Katharina Schmidt und Schulleiter Dr. Martin Degner, der zum neuen Schuljahr die Leitung der Förderschule übernommen hat. Gemeinsam überreichten sie den Kindern ihre Zuckertüten und ließen sie symbolisch durch eine Tür schreiten. „Auch für mich ist alles neu hier, und ich freue mich auf den gemeinsamen Start“, so der 38-jährige Erfurter, der zuletzt als Leiter eines Schulzentrums mit Förderschule und Gemeinschaftsschule in Mühlhausen tätig war. Damit führt er die Arbeit von Christa Riethmüller fort, die die Erfurter Christophorus-Schule für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in der geistigen Entwicklung 1991 mit gegründet und bis zu ihrem Ruhestand 26 Jahre lang erfolgreich geleitet hat.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Dr. Degner eine Persönlichkeit gefunden haben, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Christophorus-Schule unter inklusiven Gesichtspunkten weiterzuentwickeln und gleichzeitig die hohe sonderpädagogische  Fachlichkeit in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu bewahren,“ so Dr. Björn Starke, Geschäftsführer des Christophoruswerks. So ist beispielsweise der Unterricht bei Kindern mit Autismus ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit des studierten und promovierten Förderschulpädagogen, dem aber auch die Vernetzung der Schule in der Erfurter Schullandschaft und die Mitarbeit in der Bildungspolitik wichtig sind: „Schule soll ein fröhlicher Ort sein, in dem sich die Kinder und Jugendlichen angenommen fühlen und ohne Sorge und Nöten lernen können“, so Dr. Degner.

 

Die Christophorus-Schule ist eine staatlich anerkannte Förderschule für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der geistigen Entwicklung. Der Unterricht findet in familiären Kleingruppen von sechs bis acht  Schülerinnen und Schülern und Einzelförderung statt und basiert auf den Stärken der jeweiligen Schüler sowie reformpädagogisch orientierten Konzepten zur individuellen Lebensbewältigung, die gemeinsam mit Schülern, Eltern und Therapeuten erarbeitet werden. In den Unterricht integriert sind therapeutische Angebote wie Musiktherapie, Logopädie, Physiotherapie, Schwimmen, Therapeutisches Reiten und Psychomotorik. Ziel ist die Bildung und Erziehung der jungen Menschen zur größtmöglichen Selbstständigkeit. Im Schuljahr 2017/2018 besuchen insgesamt 105 Schülerinnen und Schüler die Christophorus-Schule.