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Inklusives Luther-Musical

Seit Wochen wird kräftig geprobt, anlässlich des Kirchentags am Freitag und Samstag, dem 26. und 27. Mai ist es dann soweit: Jeweils um 14.30 Uhr findet die Uraufführung des Musicals „Luther und Katharina von Bora“ in der Kirche St. Lorenz, Pilse 30, statt, von und mit dem inklusiven Musik- und Theaterprojekt des Christophoruswerks.

Musik und Regie: Michael Jahn

Text und Regieanweisung: Gabriele Wetterauer

 

„Unsere Idee war es, Luther einmal von einer ganz anderen, seiner ‚zivilen‘ Seite, zu zeigen und dabei auch die damaligen Zustände in den Klöstern zu schildern, wo die Nonnen meist gegen ihren Willen festgehalten wurden“, so Michael Jahn. „Dabei haben wir uns stark an die historischen Vorgaben gehalten und zahlreiche Zeitgenossen Luthers mit eingebaut wie zum Beispiel Melanchton oder Maler Lukas Cranach.“

 

Im Stück selbst geht es darum, dass durch die Hilfe Luthers Katharina von Bora und weitere acht Nonnen aus dem Kloster befreit werden. Das Musical zeigt Luthers Bemühen, die befreiten Nonnen so schnell wie möglich zu verheiraten. Eine bleibt übrig: Katharina.

Im Vorfeld der Aufführung erarbeiteten sich zunächst die Beschäftigten der Christophorus-Werkstätten für Menschen mit geistigen und seelischen Behinderungen gemeinsam mit Michael Jahn den Stoff. Später kamen weitere Musiker aus Erfurt hinzu, darunter Nele Hartig, freiberufliche Sängerin, als Katharina von Bora, Heiko Mauchel, Mitglied des Erfurter Opernchors, als Luther, Kilian Hartig, Schlagzeuger im Philharmonischen Orchester des Theaters Erfurt und Eugen Mantu, Solocellist des Philharmonischen Orchesters. Die Sprecherrollen von Luther und Katharina von Bora übernehmen Sebastian Mantu und Ariane Eikämper aus dem Christophoruswerk.

„Dies macht den inklusiven Charakter und damit das besonders Schöne und Spannende an unserer Theater- und Musikarbeit aus, zu der im Verlaufe des Jahres vielfältige Projekte im kirchlichen und städtischen Umfeld gehören“, so Michael Jahn.